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Förderprojekt: Peter Joseph Lenné-Denkmal
Teil 1 / Teil 2
Als Auszeichnung für sein Engagement in Feldafing erhielt Lenné im Oktober 1853 vom bayerischen König Max II. den Verdienstorden der bayerischen Krone, sieben Jahre später den Bayerischen Verdienstorden vom hl. Michael. 

Am 26. April 2004 jährte sich zum einhundertfünfzigsten Male der Tag, an dem Peter Joseph Lenné den Auftrag für die "Herstellung der Wege, Pflanzungen, dann der nöthigen Drainage..." erteilt bekam. Mit Recht darf man also sagen, dies war die Geburtsstunde des Feldafinger Parks.

Seit Jahren
ist ist es dem Parkleiter der Schlösserverwaltung Bernd Rogge und seinem
Gärtnerteam ein Herzensanliegen, den Park auf die in den Lenné-Plänen konzipierten Merkmale zurückzuführen. Rogges Vorschlag, zum 150. Geburtstag des Parks über den "Förderkreis Roseninsel e.V." ein durch Sponsorengelder finanziertes Denkmal für Lenné zu errichten, stieß auf großes Echo. Die Gedenkstätte ist eine Würdigung der Verdienste des renommierten Landschaftsarchitekten am Starnberger See. 

Pünktlich zum 150. Geburtstag wurde im Süden des Parks, auf dem dortigen Wiesengrund mit dem vielbewunderten Panoramablick auf See, Roseninsel und Gebirge die Lenné-Büste feierlich enthüllt. 

Die Büste ist ein Bronze-Nachguss der Potsdamer Büste aus der Hand des Bildhauers Christian Daniel Rauch (1777-1857) und steht auf einem ca. 170 cm hohen winkligen Bronzesockel, der einem aufgeschlagenen Buch gleicht.




Auf einer der beiden Innenseiten Richtung See ist in durchbrochener Schrift zu lesen:


Peter Joseph Lenné 
1789-1866
Generaldirektor der königlich preußischen Hofgärten
Doktor der Philosophie

Auf der zweiten bronzenen "Buchseite" ist der Merksatz Lennés eingelassen:

"Gottes Natur - mein Meister, Sein Himmel - meine Heimat und meine Werkstatt - seine weite schöne Erde."