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Förderprojekt: Die Gartenvasen aus Zink und Bronze
Teil 1 / Teil 2
Der Schmuck des Casinos ist von großer baukünstlerischer Bedeutung. Neben einer äußerst qualitätvollen Bauplastik aus Terrakotta zählte man ursprünglich 16 nicht minder bedeutende Metallobjekte: darunter acht verschiedene Typen von Gartenvasen und ein Kandelaber. Bis auf 7 Vasen, die im Depot verwahrt werden, gingen die meisten Stücke verloren. 

Die breiten Kratere standen auf den oberen Podesten der Südtreppe. Es handelte sich um Zinkgüsse, 48 cm hoch und 36 cm im Durchmesser. Im Hohenzollernmuseum (Sammlung Werner) des Johanniterordens in Berlin-Lichterfelde konnten zwei identische Kratere aus Eisen ausfindig gemacht werden, die einen Nachguss erlaubten.

Da die originalen Palmblätter-Vasen der unteren Treppenpodeste nicht erhalten sind und bisher keine vergleichbaren Stücke gefunden wurden, haben sich alle an der Wiederherstellung der Roseninsel Beteiligten darauf verständigt, dass jeweils zwei Exemplare des Medici- und des Borghese-Kraters (in witterungsbeständiger Bronze) nachgegossen und auf den Treppenwangen der Südseite zum Gartensaal aufgestellt werden. 

Diese Aufstellung entspricht der Darstellung auf einem zeitgenössischen Aquarell des Architekten Jakob Kreuter und kann somit auch historisch legitimiert werden.